Regierung plant Gasmarktliberalisierung

Die Bundesregierung plant eine Änderung der Verordnung, über den Zugang zu den Gasnetzen. Das Ziel ist, es Neulingen auf dem Gasmarkt zu erleichtern, ihre potentiellen Kunden mit Erdgas zu versorgen. Dadurch soll der Wettbewerb verschärft werden, was sich positiv auf den Gaspreis auswirken wird. Bisher konnten die großen Energiekonzerne wie RWE und E.on, mit dem Hinweis auf angebliche vollständige Auslastung ihrer Netze, kleinere Unternehmen ausbremsen und so eine gesunde Konkurrenz verhindern. Das wird zukünftig nicht mehr möglich sein. Da Pipelines nur noch für höchstens vier Jahre gebucht werden dürfen, werden längere Blockierungen neuer Versorger verhindert. Die neue Verordnung soll bereits in diesem Jahr, mit dem Beginn der Heizsaison im Oktober, in Kraft treten. Die Verbrennung von Erdgas verursacht wesentlich weniger Abgase, als zum Beispiel die Verbrennung von Kohle. So ist diese Neuregelung auch ein Beitrag zum Umweltschutz.

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