Nabucco-Pipeline durch Aserbaidschan

Die Betreiber der Nabucco-Pipeline haben der Regierung von Aserbaidschan ein Angebot für den zukünftigen Transport von Gas nach Europa vorgelegt. Bis zum Ende des Jahres will Aserbaidschan entscheiden, in welches Land und auf welchem Transportweg Gas nach Europa exportiert werden soll. Reinhard Mitschek, der als Geschäftsführer des Nabucco-Pipeline-Konsortiums fungiert ist sicher, dass Aserbaidschan sich für den Gas-Transport über die Pipeline entscheiden wird. „Wir sind überzeugt, dass Nabucco den besten Transportweg für den Gasexport aus Aserbaidschan und anderen Ländern bietet.“ Als „das europäische Flaggschiff-Projekt des südlichen Gaskorridors“ bezeichnete Mitschek das Nabucco-Projekt. Die Pipeline soll nach ihrer Fertigstellung eine Strecke von fast 4000 Kilometer vom Kaspischen Meer über die Türkei nach Europa führen und die Abhängigkeit durch russischen Gasimporte verringern. Bisher sind Energiekonzerne aus Deutschland, Ungarn, Rumänien Bulgarien, Österreich und der Türkei im Konsortium der Nabucco-Pipeline vertreten. 2013 soll der Bau des Milliardenprojekts beginnen.

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