Regierung hält an E-Mobilität fest

Die Bundesregierung hat ihr im letzten Jahr anvisiertes Ziel für die E-Mobilität nochmals bekräftigt. Obwohl der Vertrieb der Elektrofahrzeuge eher schleppend vonstatten geht, will die Regierung an ihrem Ziel, bis zum Jahr 2020 E-Fahrzeuge auf deutschen Straßen zu haben, festhalten. Dies erklärte die Bundesverkehrsministerin, Katherina Reiche (CDU), in einem Interview Anfang der Woche in Hannover. Reiche: „Das möchte ich schon jetzt mit einem Ja beantworten. (…) Ich bin sehr optimistisch, dass dieses Ziel erreicht werden kann.“ Sie verwies auf die inzwischen große Leistungsfähigkeit der neuen Technologie und versicherte, die „Dynamik“ der Verbreitung von Elektrofahrzeugen sei vielversprechend und gut genug, um die geplante Zahl an E-Autos bis 2020 zu erreichen. Zusätzlich bat sie die zuständigen Ämter und Behörden, Elektroautos zu „mehr Sichtbarkeit“ zu verhelfen. Auch sollte nicht nur die Nutzung von Pkw forciert werden, auch Lkw, Motorräder und Hybrid-Busse gehören zu den in Stadtgebieten bevorzugt genutzten Verkehrsmitteln. Bisher ist es vor allem der Preis, der viele Käufer vom Erwerb eines Elektrofahrzeugs abhält. Diese sind im Schnitt doppelt- bis dreifach so teuer, wie herkömmliche Fahrzeuge. Dennoch ist die Regierung zuversichtlich, dass die ständig stattfindende Weiterentwicklung und Verbesserung der Technik schon bald die Preise senken und den Absatz erhöhen wird.

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