Monopolkommission missbilligt EEG

Wegen der kontinuierlich steigenden Stromkosten, mahnt die Monopolkommission einen Kurswechsel in der Energiepolitik an. Die Regierungsberater legten jetzt ihr Sondergutachten „Energie 2013: Wettbewerb in Zeiten der Energiewende“ vor. Darin sprachen sie sich gegen das aktuelle Erneuerbare-Energie-Gesetzt (EEG) aus. Als zielführender hat sich, in den letzten Jahren, das sogenannte Quotenmodell, wie es beispielsweise in Schweden praktiziert wird, erwiesen. „Wenn man den Auf- und Ausbau der Erneuerbaren fördern will, dann kann man das zielgerichteter und kostengünstiger tun als derzeit nach dem EEG“, erläuterte Daniel Zimmer, der Vorsitzende des Expertengremiums. Statt der bei uns eingeführten Einspeisevergütung und deren jahrelange Garantie, für Strom aus erneuerbaren Energien, werden in Schweden die Energieversorger verpflichtet, einen festgelegten Teil von Strom mithilfe alternativer Energieträger zu erzeugen. Erstens könnte dadurch das anvisierte Ziel genauer erreicht werden und zweitens spart sich die Regierung dadurch viel Geld und Ressourcen. Außerdem kurbelt das System den Wettbewerb an, wodurch der Strom für die Endkunden wieder günstiger wird. Die Monopolkommission hat mehrere Ausbaumodelle für Erneuerbare Energien geprüft und das Schwedische Modell als einfachstes und „im Grundsatz auf Deutschland übertragbar“ hervorgehoben. Allerdings besitzt die Monopolkommission diesbezüglich nur eine beratende Funktion und ist nicht an der Entscheidung beteiligt.

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