RWE klagt AKW-Entschädigung ein

RWE-Chef Jürgen Großmann hat jetz offiziell eine Entschädigung von der Bundesregierung für den Atomausstieg gefordert. Großmann: „Wir wollen eine Kompensation für Vermögensschäden, die die Politik verursacht“, „einenm Interview gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Mit Hilfe der Gerichte suche er nach einem „fairen Ausgleich“. Wieviel Geld er für den Austieg aus der Kernenergie fordere, sagt er nicht. Allerdings beziffert er den „Schaden“ mit rund 150 Millionen Euro. Entgegen den Versprechungen von Kanzlerin Merkel im Dezember, musste die Bundesregierug nach dem Reaktorunglück in Fukushima die ältesten Atommeiler Deutschlands vom Netz nehmen und unter Druck der Bevölkerung den endgültigen Ausstieg aus der Kernenergieerzeugung einleiten. Obwohl der Ausstieg aus der Kernenergie bis vor einem halben Jahr beschlossene Sache war und die von der amtierende Regierung gewünschte und den Stromkonzernen versprochene Laufzeitverlängerung noch längst nicht rechtlich feststand, versuchen die Energiekonzerne sich als Opfer der Politik noch einen Bonus von den Steuergeldern zu ergattern.

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