Steuern für längere Laufzeiten bei AKWs

Bei der Sparklausur der Bundesregierung wurde unter anderem beschlossen, dass die deutschen Atomkonzerne E.ON, EnBW, Vattenfall und RWE für die Verlängerung der Laufzeiten ihrer Atomkraftwerke eine neue Steuer zahlen sollen. Damit will der Staat 2,3 Milliarden Euro einnehmen. Insgesamt 17 Atomkraftwerke gibt es noch in Deutschland und die Pläne der Regierung zeigen, dass alle Argumente über die Notwendigkeit der längeren Laufzeiten zur Sicherung unseres Energiebedarfs, nur Staffage sind. Es ist wohl eher so, dass eine Verlängerung für die Regierung eine zusätzliche Einnahmequelle darstellt. Wie die, sich häufenden kritischen Vorfälle, in den Kraftwerken und Atommüll- Endlagern zeigen, sind auch die Beteuerungen über die Sicherheit bei der atomaren Energiegewinnung, eher strategische Aussagen. Claudia Roth (Grüne) ist empört: „Das ist ein schmutziger Deal im Interesse der Atomlobby, die trotz dieser Steuer kräftig Reibach machen wird, auf Kosten der Sicherheit der Bürger.

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