Stadtwerke und Kommunen votieren für alternative Energieerzeugung

Allmählich beginnen auch die ersten Stadtwerke einzusehen, dass sie sich dem Willen der Verbraucher über die Art der Energieerzeugung anpassen müssen. Wie der Verband Kommunaler Unternehmen, zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, sowie dem Deutschen Städtetag jetzt in Berlin bekannt gab, sind die jeweiligen Stadtwerke und Kommunen bereits gut für einen Umbau des Energiesystems auf die Erzeugung regenerativer Energien vorbereitet. Ein Sprecher der Verbände erklärte, in Zukunft müsse die Stromversorgung dezentralisiert werden, wofür die Kommunen die richtigen Partner seien. Bereits die von der Regierung beschlossene Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken Ende letzten Jahres, hatten die Stadtwerke kritisiert und auf die Gefahr für die Umstellung auf erneuerbare Energien hingewiesen. „Kommunen und Stadtwerke sind für den Umbau des Energiesystems gut gerüstet und bieten ihre Mitwirkung an dieser zentralen Aufgabe an“, betonten die Verbände jetzt erneut. BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann, wies auch auf die große Bedeutung der Umstellung für den Arbeitsmarkt hin. Mit Hilfe der notwendigen und erwarteten Milliardeninvestitionen, werden auch weitere Arbeitsplätze in dieser Branche geschaffen. Allein in diesem Jahr werden rund fünfeinhalb Milliarden Euro in die Energieforschung, sowie in neue Fertigungsanlagen gesteckt. Im kommenden Jahr rechnet der Verband mit einer weiteren Steigerung der Investitionen auf circa 6,2 Milliarden Euro. Ein Festhalten an der riskanten Atomenergie, würde diese Entwicklung lediglich behindern.

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