Umweltminister plant mehr Windkraftanlagen

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat jetzt verkündet, dass er sich zukünftig stärker für alternative Energien, besonders für die Nutzung der Windkraft, einsetzen wird. Besonderen Augenmerk will er auf die Erleichterung von Investitionen in diesen Bereich richten. Das betrifft vor allem: „…die Planung und den Bau der Anlagen, über die Förderung der Einspeisung des Stroms, bis hin zum Netzausbau auf hoher See und der Netzanbindung auf dem Land…“. Auch für neue Fördermittel, zur Unterstützung des Baus neuer Windkraftanlagen an der Küste, will sich der Umweltminister stark machen.: „Ich werde mich für Bürgschaften einsetzen, die von Offshore-Windenergie-Unternehmen beantragt werden können.“ Bis Ende nächsten Jahres, so hofft er, sollen feste Verträge für zehn neue Windkraftanlagen an der Nord-und Ostsee vorliegen. Von da an rechnet er mit einer hohen Eigendynamik für den Offshore-Energie-Bereich. Norbert Röttgen geht davon aus, dass bis zum Jahr 2050 der gesamte deutsche Energiebedarf durch erneuerbare Energien gedeckt werden können. 50% davon, sollten seiner Meinung nach durch Windkraft erzeugt werden können. Es ist schön, dass die Notwendigkeit der Umstellung auf saubere Energieerzeugung endlich auch bei der CDU angekommen ist. Wenn sie es jetzt noch schaffen, ihre Atomreaktor-Laufzeitverlängerungspläne einzumotten, wäre Deutschland im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung auf einem guten Weg.

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