Stromkonzerne zocken die Verbraucher ab

Um eine Milliarde Euro, zocken die Stromkonzerne die Verbraucher ab. Eine Untersuchung der Bundestagsfraktion der Grünen zufolge, haben die großen Stromunternehmen 2010 ihren Kunden die Preise um durchschnittlich sieben Prozent erhöht. Gleichzeitig sanken die Kosten für den Einkauf, um 30 bis 40 Prozent. Das sind 0,8 Cent pro Kilowattstunde an Ersparnis, die nicht nur nicht an die Kunden weitergegeben wurde, sondern die zusätzlich zu den angeblich unumgänglichen Preiserhöhungen kassiert wurden. Dabei sinkt der Preis für die Stromerzeugung seit Beginn der Finanz-und Wirtschaftskrise 2008 kontinuierlich. Großabnehmer aus der Industrie zahlen seitdem deutlich niedrigere Preise. Doch Diese sind, im Gegensatz zu den eher trägen Endverbrauchern, auch schnell bereit, den Stromanbieter zu wechseln. Bärbel Höhn, Vizechefin der Grünen-Fraktion rief die deutschen Verbraucher jetzt dazu auf, zu günstigeren Anbietern zu wechseln. Nur dann werde;ie Weitergabe von Preissenkungen besser funktionieren“. Vor zwölf Jahren wurden die Gesetze für die Stromanbieter liberalisiert. Doch viele Kunden scheuen sich vor einem Wechsel. Und so lange das der Fall ist, werden die großen Konzerne wie Vattenfall, E-on, RWE und EnBW sie auch weiterhin ausnehmen. Zu Recht.

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