Category: Tipps

Weihnachtsbeleuchtung als Stromfresser

Von , 15. Dezember 2011 13:25

Rund 8,5 Milliarden zusätzliche Lichter werden in Deutschland im Rahmen weihnachtlicher Festbeleuchtung installiert. Das sind durchschnittlich sechs Leuchtdekorationen pro Haushalt. Bei vierzig Millionen Haushalten in unserem Land werden demnach circa 500 Millionen Kilowattstunden Strom zusätzlich verbraucht, wie jetzt das Institut für Energiedienstleistungen (IfED) im Auftrag des Öko-Strom-Anbieters “Lichtblick” ausgerechnet hat. Das entspricht dem Stromverbrauch den sonst 140.000 Haushalte für ein ganzes Jahr benötigen. Wer ohne auf Festbeleuchtung verzichten zu müssen seinen Stromverbrauch nicht allzu sehr in die Höhe treiben möchte, kann dafür durch die Nutzung stromsparender Lichtdekoration einiges tun. Empfohlen werden beispielsweise die beliebten Lichtschläuche. Sind diese statt mit kleinen Glühbirnen mit LED-Leuchten ausgestattet, wird bis zu 90 Prozent des sonst dafür benötigten Stroms gespart. Zwar sind die Anschaffungskosten für LED-Lichter etwas höher, doch diese hat man nach dreimaliger Benutzung wieder durch geringere Energiekosten heraus.

Was man beim Wechsel des Stromanbieters beachten sollte

Von , 23. Dezember 2010 08:40

Seit 1998 der Strommarkt liberalisiert wurde, haben sich rund 1000 Stromanbieter etabliert und damit auch ein für den Endkunden gewinnbringender Konkurrenzkampf. Doch beim Wechsel seines Stromanbieters sollte man nicht allein auf den Endpreis schauen. Oft sind es gerade die Details eines Vertrages, die für die Kundenzufriedenheit entscheidend sind. Zu beachten ist zum Beispiel die Vertragslaufzeit zu der man sich verpflichtet und die vielleicht einen weiteren gewünschten Wechsel erschwert. Wichtig ist auch, welche Preisgarantien der Anbieter gibt, oder die Zahlungsweise. Während man bei der Vertragslaufzeit darauf achten sollte, dass diese nicht länger als ein Jahr beträgt, ist die Preisgarantie natürlich umso besser, je länger diese vertraglich gesichert ist. Optimal ist eine Garantie, die genauso lang ist wie die Mindestvertragslaufzeit. Außerdem ist es sinnvoll, Seriosität eines Stromanbieters zu überprüfen, wenn dieser Vorkasse verlangt, was zwar oft günstiger ist, aber auch das Risiko birgt, bei Insolvenz des Unternehmens leer auszugehen. Und nicht zuletzt muss sich jeder Mensch dessen bewusst sein, wie der von ihm genutzte Strom produziert wird. Es nützt nichts, gegen Atomkraftwerke zu wettern, wenn man zeitgleich dort produzierten Strom konsumiert und bezahlt. Etliche Ökostromtarife sind heute schon günstiger, als die örtlichen Grundversorger.

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Mit intelligente Stromzähler Geld sparen

Von , 30. November 2010 12:24

Innerhalb der nächsten zehn Jahre sollen 80 Prozent aller Haushalte mit einem so genannten “intelligenten Stromzähler” ausgestattet worden sein. Diese Ziel soll innerhalb der nächsten Tage im Rahmen des Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetzes des EU-Energievertrages beschlossen werden. Diese digitalen Stromzähler sollen mit Web-Portalen verbunden werden, so dass jederzeit der genaue Stromverbrauch eines Kunden, von Jedem der Zugriff zu den Portalen hat, ermittelt werden kann. Damit lässt sich der genaue Tagesablauf eines jeden Haushalts rekonstruieren. Der proklamierte Sinn dieser Geräte ist es, den Verbraucher durch das Wissen über den Stromverbrauch einzelner Geräte zu sensibilisieren. Allerdings müssten dafür nicht, wie geplant, die Daten minütlich an den Energiekonzern geliefert werden. Datenschützer schlagen Alarm. Die ununterbrochene Übertragung und Speicherung dessen, was der Kunde wann an Strom verbraucht, stellt einen extremen Eingriff in die Privatspähre der Kunden dar. In Holland haben bereits massive Proteste von Konsumentenschutzorganisationen dazu geführt, dass ein geplantes Gesetz, mit dem der Kunde zu einer solchen Umrüstung gezwungen worden wäre, zurück gezogen werden musste. Ihre Forderung ist, dass der Kunde selbst entscheiden können muss, welche Daten in welchen Zeiträumen an die Energiekonzerne übertragen werden dürfen. Michael Ornetzeder, vom Institut für Technikfolgenabschätzung der Akademie der Wissenschaften schätzt, dass durch ein besseres Wissen über den Stromverbrauch der einzelnen Haushaltsgeräte der Kunde maximal 70 bis 100 Euro pro Jahr sparen könnte. Das ist als Anreiz für eine solche Umstellung zu wenig.

Energiefalle: Verbraucherzentralen warnen vor No-Name-Produkten

Von , 21. November 2010 10:36

Experten von Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest warnen davor zu schnell auf Schnäppchenangebote von Eigenmarken zu reagieren. Vielmehr sollte man erst den Verbrauch mit einem Markengerät vergleichen. Beispielsweise kann ein günstiger Kühlschrank durch einen höheren Energieverbrauch langfristig teurer sein als das Produkt eines Markenherstellers. “Vielleicht sind die Geräte bauähnlich. Trotzdem unterscheiden sie sich etwa bei der Energieklasse deutlich”, erläutert Lothar Beckmann von der Stiftung Warentest in Berlin. “Wenn eine Waschmaschine deutlich billiger ist als bei einer Topmarke, sollte der Kunde erst einmal skeptisch werden”, rät der Experte. Beckmann rät weiter, man sollte unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten. Die alleine verrät oft schon den großen Unterschied.

Doch nicht immer schneiden die Eigenmarken großer Handelsketten schlecht ab. Wenn die Geräte sich vom Preis her sehr nahe am Originalgerät befinden, so kann man davon ausgehen, dass es sich um wirklich um die fast gleichen Geräte handelt. Beckmann bevorzugt hier selbst die Eigenmarken, auch wenn hier ebenfalls die Effizienzklasse kontrolliert werden sollte.

Strompreiserhöhung: Sonderkündigungsrecht nutzen!

Von , 16. November 2010 12:16

In diesen Tagen gehen Millionen Ankündigungen der großen Stromanbieter für Preiserhöhungen ab Januar 2011 raus. Das ist schlecht für den Kunden – aber nicht nur. Durch die angekündigte Preiserhöhung haben die Kunden das Recht, unabhängig von der Laufzeit ihres Vertrages, ihr Sonderkündigungsrecht wahrzunehmen. Und genau dazu rät die Verbraucherzentrale. Die Verbraucherzentrale von Nordrhein-Westfalen empfiehlt konkret, die Konzerne für ihre Preiserhöhung abzustrafen: „Wer den Saft aus der Steckdose in der teuren Standard-Grundversorgung seines lokalen Energielieferanten bezieht, kann durch den Wechsel in einen günstigeren Tarif sparen. Oder der Stromkunde wechselt zu einem neuen, preiswerteren Stromanbieter”. Nur so lässt sich ein immer höheres Preisniveau vermeiden. Angst während des Wechsels im Dunkeln sitzen zu müssen, ist unbegründet. Der Wechsel geht ohne eine Abschaltung des Stroms vonstatten und macht sich erst bei der Rechnung positiv für den Kunden bemerkbar. Viel Zeit bleibt dafür allerdings nicht. Bis zum 30. November muss das Kündigungsschreiben per Post oder Mail beim derzeitigen Anbieter vorliegen. In der Regel übernimmt aber der neue Anbieter die Kündigung. Wichtig ist nur, diesen rechtzeitig zu kontaktieren. Eine Gebühr für den Wechsel fällt nicht an. Dafür gibt es oft einen zusätzlichen Bonus vom neuen Stromlieferanten, der mit den Kosten für das laufende Jahr verrechnet wird und den Preis nochmals senkt. Um den günstigsten Stromanbieter zu finden ist es wichtig, sich anhand der letzten Stromrechnungen zu überlegen, wie viel Strom man im Jahr verbraucht. Daraus ergibt sich dann im Vergleich verschiedener Anbieter der passende Tarif.

Hier geht es zum Online-Strompreisvergleich.