Der Energieversorger “Teldafax” musste jetzt einen Insolvenzantrag stellen. Als Grund dafür gab er an, dass mehrere Unternehmen ihre Rechnungen nicht bezahlt haben, was irgendwann zu einem nicht mehr zu überbrückenden Liquiditätsverlust für Teldafax führte. Betroffen vom Insolvenzantrag sind nicht nur die Teldafax Holding AG, sondern auch Teldafax Energy GmbH und Teldafax Services GmbH. Auf die Kunden von Teldafax soll die Insolvenz vorläufig noch keinen Einfluss haben, wie das Amtsgericht Bonn mitteilte. Für Kunden die trotzdem Fragen zur Insolvenz haben, wurde eine Infohotline eingerichtet. Unter Tel: 0228/702-2216, -2217, -1908 und -1909 werden alle nötigen Informationen an die Kunden weiter gegeben. Zusätzlich werden Neuigkeiten auf dem Webportal “insolvenzbekanntmachungen” gepostet. Ein Recht auf die vorzeitige Beendigung der mit Teldafax eingegangenen Verträge, haben die Kunden allerdings nur, falls der Energieversorger mit der Stromversorgung in Rückstand gerät.
Zum 1. Januar hat das Strom- und Gasunternehmen TelDaFax sein Tarifsystem umgestellt. Dabei wurden alle Vorauskasse-Tarife aus dem Programm genommen. Der Grund für diese Umstellung ist, dass ohnehin die meisten Kunden auf einer monatlichen Abschlagszahlung bestehen und nur selten bereit sind, für ein Jahr im Voraus zu bezahlen. Klaus Bath, Vorstandsvorsitzender der TellDaFax-Holding AG;”Die jetzt eingeführten Tarife kommen diesem Kundenbedürfnis entgegen. Gleichzeitig verzichten wir künftig auf die immer wieder kritisierten Vorkasse-Modelle.” Die neu eingeführten Tarife unterbieten die Preise des jeweiligen örtlichen Versorgers. Allerdings hängt die Höhe des Rabatts für den Kunden davon ab, wie hoch die “Sonderabschlagszahlung” ist, die der Kunde bereit ist im Voraus zu bezahlen. Diese liegt zwischen 200 und 600 Euro und werden dem Verbraucher nach Ende des Vertrages zurück erstattet.
Die Billigstromanbieter Teldafax Energy und Flexstrom erleben Dank der großen Wechselstimmung auf dem deutschen Strommarkt einen waren Boom. Flexstrom verzeichnet nun bereits über 190.000 Kunden. Das noch relativ neue Teldafax Energy verzeichnet in der kurzen Zeit sogar schon 150.000 Kunden. Beide Anbieter sind klassische Billigstromanbieter (Stromdiscounter), die im Stromrechner meistens den günstigsten Anbieter stellen.
Beide Stromanbieter beruhen auf ein Vorkassensystem. Bei Flexstrom werden Strompakete gebucht. Für Leute, die ihren Stromverbrauch ungefähr kennen, lohnt sich hier der Wechsel besonders stark.
Es wird angenommen, dass Ende November ein weiterer Run auf die Stromdiscounter erfolgen wird, da die großen Stromkonzerne Mitte November ihre Preiserhöhungen für neue Jahr ankündigen müssen.
Im Stromrechner habe ich mal wieder die Strompreise verglichen und diesmal ist mir der Anbieter Bonus Strom mit B wie billiger als günstiger Stromanbieter aufgefallen.
Nach dem ich mich dann direkt auf der Seite von Bonus Strom besser informieren wollte, ist mir aufgefallen, dass der Anbieter je nach Versorgungsgebiet unterschiedliche Preise ausschreibt. Aber leider fehlt auf der Seite ein ordentlicher Stromrechner, wo man vielleicht mal seinen eigenen Strompreis ausrechnen könnte.
Wie möchte Bonus Strom Kunden gewinnen, wenn die Kunden bei den Preisen überhaupt nicht durchschauen können. Bonus Strom täte gut daran hier etwas zu verbessern.
Die Verbraucherschützer schlagen Alarm und warnen den Kunden. Viele dieser Billigstromanbieter können am Ende gar nicht so günstig ausfallen.
Anbieter mit Vorauskasse und Strompakete werden immer zahlreicher. Dabei ist gerade hier die Gefahr am Ende mehr zu zahlen groß. Wenn der Kunde beispielsweise über die Paketgrenze hinaus Strom verbraucht, greift dann ein stark erhöhter Kilowattpreis. Solche Paketpreise lohnen sich wirklich nur, wenn man mit relativer Sicherheit vorhersehen kann wie viel Strom man in einem Jahr verbrauchen wird.