Die Billigstromanbieter Teldafax Energy und Flexstrom erleben Dank der großen Wechselstimmung auf dem deutschen Strommarkt einen waren Boom. Flexstrom verzeichnet nun bereits über 190.000 Kunden. Das noch relativ neue Teldafax Energy verzeichnet in der kurzen Zeit sogar schon 150.000 Kunden. Beide Anbieter sind klassische Billigstromanbieter (Stromdiscounter), die im Stromrechner meistens den günstigsten Anbieter stellen.
Beide Stromanbieter beruhen auf ein Vorkassensystem. Bei Flexstrom werden Strompakete gebucht. Für Leute, die ihren Stromverbrauch ungefähr kennen, lohnt sich hier der Wechsel besonders stark.
Es wird angenommen, dass Ende November ein weiterer Run auf die Stromdiscounter erfolgen wird, da die großen Stromkonzerne Mitte November ihre Preiserhöhungen für neue Jahr ankündigen müssen.
Im Stromrechner habe ich mal wieder die Strompreise verglichen und diesmal ist mir der Anbieter Bonus Strom mit B wie billiger als günstiger Stromanbieter aufgefallen.
Nach dem ich mich dann direkt auf der Seite von Bonus Strom besser informieren wollte, ist mir aufgefallen, dass der Anbieter je nach Versorgungsgebiet unterschiedliche Preise ausschreibt. Aber leider fehlt auf der Seite ein ordentlicher Stromrechner, wo man vielleicht mal seinen eigenen Strompreis ausrechnen könnte.
Wie möchte Bonus Strom Kunden gewinnen, wenn die Kunden bei den Preisen überhaupt nicht durchschauen können. Bonus Strom täte gut daran hier etwas zu verbessern.
Die Verbraucherschützer schlagen Alarm und warnen den Kunden. Viele dieser Billigstromanbieter können am Ende gar nicht so günstig ausfallen.
Anbieter mit Vorauskasse und Strompakete werden immer zahlreicher. Dabei ist gerade hier die Gefahr am Ende mehr zu zahlen groß. Wenn der Kunde beispielsweise über die Paketgrenze hinaus Strom verbraucht, greift dann ein stark erhöhter Kilowattpreis. Solche Paketpreise lohnen sich wirklich nur, wenn man mit relativer Sicherheit vorhersehen kann wie viel Strom man in einem Jahr verbrauchen wird.
Einer der größten Stromdiscounter FlexStrom bietet in Zukunft nun auch einen Tarif speziell für Ökostrom an. Der gesamte bereitgestellte Strom soll hierbei aus regenerativen Energien stammen.
Die Kilowattstunde kostet 16,5 Cent und die Grundgebühr beträgt 6 Euro. Damit wäre der Ökostrom oft billiger, also die Angebote bei anderen Stromanbietern mit fossilen Energieträgern. Allerdings wird bei FlexStrom eine Vorkasse fällig.
Vattenfall zieht nach. Als letzter der vier großen Stromanbieter möchte der Stromriese nun auch eine Stromdiscountermarke anbieten. Der Anbieter soll in Kürze starten und bundesweit angeboten werden.