Nahezu jeder, der in den Urlaub fährt, schaltet vorsichtshalber seine Geräte aus. Jedoch ist dies fast noch aus den alten Zeiten ein Ritual, um Brände oder Überhitzungen zu vermeiden. Dies ist aber in der heutigen Zeit fast kein Thema mehr, auch wenn dies dennoch passieren kann. Vielmehr ist es sinnvoll, diesen Ratschlag weiterhin zu befolgen und auch noch weiter auszubauen. Da ist der nächste Urlaub sogar noch günstiger. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox hat Tipps und Tricks gesammelt, wie jeder Urlauber ihren Stromverbrauch so gering wie möglich halten kann. Ausschalten reicht bei den meisten Geräten oft nicht aus, denn der Stand-by-Modus lässt sich oft nur durch den Stromstecker komplett ausschalten. Aber gerade dieser Modus zieht heimlich Strom, der nicht zu unterschätzen ist. Hier eignet sich bei mehreren Geräten eine schaltbare Steckdosenleiste. Geld sparen kann man auch bei Kühl- und Gefriergeräten. Oft benötigt man im Urlaub keinen Kühlschrank. Hier kann man den Urlaub zum Abtauen nutzen. Dies spart auch wieder Energie. Erst im Urlaub und anschließend ebenso, denn ein abgetauter Kühlschrank ist effektiver und verbraucht weniger Strom. Gleiches gilt für Gefrierrgeräte. Man kann auch hier, das Gerät leeren und übern Urlaub abtauen lassen. Doch Vorsicht: Türen immer geöffnet lassen, sonst fangen die Geräte unangenehm zu riechen an, oder es kommt sogar zu Schimmelbefall. Weiteres Sparpotenzial bietet das Abschalten von Elektroboilern. Kleine Geräte können Sie immer abstellen, bei großen Warmwasserboilern lohnt sich das Abschalten nur, wenn Sie länger als eine Woche außer Haus sind. Diese benötigen zur einmaligen Erwärmung des Wassers wesentlich mehr Energie als später zur Warmhaltung. Doch ein generelles Abstellen der Sicherungen hält Vierivox nicht für sinnvoll, da man vielleicht doch auf Elektrik angewiesen ist. Der Leiter der Energiewirtschaft, Peter Reese rät: “Wer sich vor dem Urlaub den Stromzählerstand aufschreibt, bekommt einen guten Überblick darüber, wie hoch der Stromverbrauch während der Abwesenheit war.” Es heißt Energiefresser aufspüren. “Gibt es große Abweichungen, können Sie konkret nach den versteckten Verbrauchsstellen suchen.”
Zum Abschluss empfiehlt sich immer noch ein Kontrollrundgang durchs Haus, ob man an alle Stromquellen gedacht hat, die definitiv nicht benötigt werden.
Öffentliche Einrichtungen könnten, bei richtiger Planung, bis zu 80 Prozent ihrer IT-verursachten Stromkosten einsparen, wenn sie energieeffizientere Geräte nutzen würden. Dies wurde durch eine Studie aufgezeigt, die von der Deutschen Energie Agentur GmbH durchgeführt wurde. Dafür waren detaillierte Untersuchungen in den Büros der Berliner Polizei und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie vorgenommen worden. Durch diese praxisnahen Fallstudien konnte bewiesen werden, dass sich langfristig die Investierung in modernere und stromsparendere Geräte lohnt. Die Analyse der Daten zeigte auch, wie zusätzlich durch eine veränderte Nutzung durch die Mitarbeiter, die Stromkosten gesenkt werden können. Sollten allein bei der Berliner Polizei alle 9000 benutzten Computer bis 2012 ausgetauscht werden, ergäben sich daraus eine jährliche Stromersparnis von 2,5 Mio. KWh. Das entspricht einer Verringerung des CO2-Ausstoßes um 1.580 Tonnen pro Jahr. Die Bundesregierung war über das Ergebnis sicher erfreut, plant sie doch bereits, im öffentlichen Bereich verstärkt auf Energiesparende Geräte zu setzen.
Mittlerweile findet man in den Supermärkten und Elektro-Fachhandeln fast nur noch Geräte der Effizienzklasse A++ bis A. Was viele Verbraucher jedoch nicht wissen ist, dass zwischen diesen Stufen oftmals ein Unterschied im Verbrauch von 50 Prozent liegt. So kann man sich vorstellen, wie die Effizienz bei einem Trockner mit der Klasse C aussieht – miserabel!
Dieses Problem ist jetzt auch bei der Europäischen Union angekommen, die ein neues Energielabel vorstellen wird über das in dieser Woche entschieden wird. Neben den Elektrogeräten sind auch Gebäude von dieser Änderung betroffen. So müssen neu errichtete Gebäude ab 2021 strenge Auflagen erfüllen, um die Energie-Effizienz in Europa zu erhöhen. Die neuen Gebäude sollen dann mindestens so viel Energie erzeugen, wie sie selbst verbrauchen. Die Regelung gilt für Privathäuser und Bürogebäude, für öffentliche Gebäude wird diese schon 2019 zur Pflicht.
Bei Elektrogeräten kommt zur bislang besten Kategorie A++ noch die A+++ hinzu. Das System aus den Kategorien A bis G beziehungsweise grün bis rot hat sich bei den Verbrauchern bewährt und bleibt weitgehend erhalten. Die Energieeffizienzklassen werden in Zukunft bei allen Geräten zu sehen sein, bei denen Energie verbraucht wird, also nicht nur für die die im Haushalt genutzt werden.
Die Herstellerfirmen müssen die Klasse ihrer Produkte bei der Werbung angeben, sofern sie sich auf den Verbrauch der Geräte beziehen. Somit wird für den Verbraucher deutlich – wer in der Werbung nicht von Effizienz spricht, hat diese wahrscheinlich nicht.
UPDATE:
Am Mittwoch entschied das europäische Parlament die Einführung des neuen Energielabels. Somit wird die neue Klasse “A+++” eingeführt, gleichzeitig ist die bisherige Klasse A nur noch im Mittelfeld zu finden, auf der Farbskala von grün bis rot also im gelben Bereich. Ab Herbst sollen die neuen Energieeffizienzklassen eingeführt werden.
Laut einer Studie verschenken wir pro Jahr 14 Milliarden Euro. Womit fragen sich da viele. Ich muss gestehen, dass tue ich auch, aber wenn Sie die folgende Aussage lesen, dann werden Sie sicherlich wissen, womit das Geld verschenkt wird.
Mit der heutigen Technik liegt das Einsparpotenzial jedes deutschen Haushaltes nur bei 50%. Allerdings wissen auch viele nicht, dass man trotz der Technik viel Einsparmöglichkeiten besitzt. Oft ist dies auch ganz leicht anzuwenden.
Wollen auch Sie sparen?! Mit Sicherheit kann jeder ein wenig Geld gebrauchen und oft dabei auch noch die Umwelt schonen. Nehmen Sie einfach mal moderne LED´s und tauschen Ihre Glühbirnen einfach aus. Diese sind zwar in Ihrer Anschaffung oft teurer, doch halten sie um ein vielfaches länger. Prognosen zufolge soll sich der Verkauf bis 2015 mehr als versechsfachen. Dies merkt man auch jetzt schon bei der Frankfurter Lichtmesse, die einen deutlichen Anstieg von Ausstellern im Vergleich zu den letzten Jahren aufzeichnet. Mit mehr Besucherzahlen wird ebenso gerechnet.
Auch mit moderneren Kühlschränken, Waschmaschinen oder ähnlichem lässt sich sehr viel mehr im Jahr einsparen. Viele Deutsche haben noch Kühlschränke von vor 20 Jahren in Ihren Haushalten, die oft sehr viel mehr als nötig verbrauchen. Auch hier ist eine Neuanschaffung mit Geld und Aufwand verbunden, doch kann sich hier ein neues Gerät innerhalb kürzerster Zeit lohnen.
Ich habe meinen Entschluß gefasst. Bei uns kommt der alte Gefrierschrank, der unmöglich Strom zieht, einfach weg und wir kaufen uns einen sehr effizienteren. Auch bei unseren Lichtanlagen werden wir nach und nach auf LED umsteigen. Auf geht´s zum Stromsparen. Auch bei Ihnen?
Das Internet-Portal verivox.de berichtet, dass Mieter und Vermieter durch Verbesserungen der Heizanlagen und durch verbesserte Heizkostenabrechnungen jährlich rund 90 Millionen Euro an Stromkosten sparen könnten. Dieses sei das Resultat einer Studie der gemeinnützigen co2online GmbH, die insgesamt 30.000 Heizkostenabrechnungen untersuchte.
Viele Abrechnungen weisen fehlerhafte Posten auf und einzelne Positionen wie der Betriebsstrom werden garnicht aufgeführt. Über den im Internet kostenlos zur Verfügung gestellten “BetriebsstromCheck” erhält der Verbraucher Auskunft über seine Abrechnung. Unter heizspiegel.de gibt es hierzu nähere Informationen.